Kinderdurchseuchung stoppen!

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Vorlage Brief an Dein lokales Gesundheitsamt

Sehr geehrte Damen und Herren,

die vierte Welle der SARS-CoV-2 Pandemie nimmt in Deutschland immer mehr an Fahrt auf. Besonders betroffen und somit gefährdet, sind die bisher ungeimpften Teile der Bevölkerung.

Es ist jetzt bereits abzusehen, dass sich, bedingt durch die in Deutschland vorherrschende und hochansteckende Delta-Variante, alle ungeimpften Bürger in den kommenden Monaten mit SARS-CoV-2 infizieren werden. Dies betrifft somit eine große Gruppe der Bevölkerung von etwa 9 Millionen Bürgern, für die es derzeit noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt und die daher einen besonderen Schutz gegen eine Ansteckung benötigen. Die vierte Welle gefährdet in besonders hohen Maßen die Altersklasse der unter 12-jährigen.

In Anbetracht dessen, dass mit einer Zulassung eines Impfstoffes für diese Altersklasse in den nächsten Monaten zu rechnen ist, wäre es ethisch unverantwortlich, diesen Teil der Bevölkerung jetzt schutzlos dem Virus auszusetzen.

Mit großen Sorgen betrachten wir daher die aktuelle politische Entwicklung.

Gerade jetzt, wo auch der Impfschutz für die besonders schutzbedürftige Altersklasse der Bevölkerung in Sichtweite erscheint, dem Schutz vor einer Ansteckung unserer Kinder höchste Priorität einzuräumen, werden diese Schutzvorkehrungen immer weiter zurückgefahren.

In vielen Bundesländern besteht keine Maskenpflicht mehr im Unterricht und das obwohl hier die in den allgemeingültigen AHA-Regeln vorgeschriebenen Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

In Berlin entfällt nun mit der Einstellung der Kontaktnachverfolgung und der vorsorglichen Klassenquarantäne bei einem PCR-nachgewiesenen positiven Testergebnisses das nächste Schutzelement, um ein unkontrollierbares Infektionsgeschehen in den Altersklassen der Kinder und Jugendlichen zu verhindern.

Die Politik scheint zu signalisieren, dass Kontaktverfolgung und Klassenquarantäne überflüssig sind, da die Kinder angeblich sowieso nicht durch das Coronavirus gefährdet sind. Dies ist jedoch durch sämtliche Studien und Erfahrungen aus anderen Ländern weltweit (siehe z.B. UK, USA) widerlegt. 

Internationale Studien gehen von einer Hospitalisierungsrate von 1% und von etwa 1/1000 bis 1/3000 Fällen von schweren Verläufen (PIMS) bei Kindern aus. Sollte die vierte Welle weiterhin ungehindert durch die Altersklasse U12 laufen gelassen werden, würde dies bei 9 Millionen betroffenen Kindern bedeuten, dass 90.000 davon in den kommenden Monaten im Krankenhaus behandelt werden müssten und bei mindesten 3000-9000 von ihnen schwerwiegende Verläufe mit dem PIMS-Syndrom zu erwarten sind. Dies kann und darf nicht im Interesse unserer Gesellschaft sein.

Daher bitte ich Sie weiterhin den RKI-Vorgaben zu folgen, da eine Generation chronisch kranker Kinder nicht zu verantworten ist und die Sicherheit der Schüler durch eine Bildungspolitik, wie in Berlin, nicht gewährleistet werden kann!

Vielen herzlichen Dank und freundliche Grüße

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