Pressemitteilung: Kundgebung für „Sichere Bildung“ bei Wahlkampfauftakt der Jungen Union in Olpe

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Die Initiative SichereBildungJETZT und engagierte Eltern aus NRW laden am Samstag den 14.8.2021 ab 15 Uhr zu einer Kundgebung in Olpe ein, um gegen die unzureichenden Sicherheitskonzepte der Politik in Schulen und Kitas zu protestieren.

In Olpe tagt die Junge Union und will mit der CDU-Prominenz am Abend ihren Wahlkampf-Auftakt starten. „Wir möchten eine Schultüte mit unseren Forderungen an den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidaten Armin Laschet, Gesundheitsminister Jens Spahn und Staatssekretärin Serap Güler überreichen“, so Sava Stomporowski, die als engagierte Mutter in einem Elternverband zusammen mit der Initiative SichereBildungJETZT die Demonstration in Olpe angestoßen hat.

Auf der Kundgebung fordern Eltern für die Dauer der Pandemie Abstand und Maskenpflicht. Alle Kita- und Schulräume sollen mit mobilen Luftfiltern ausgestattet und verpflichtende Lolli-Tests zur frühzeitigen Erkennung von Infektionen durchgeführt werden. Mehrere Maßnahmen nach dem Modell der Schweizer Käsescheiben sind gefragt. „Eine einheitliche Lösung für alle Kinder und Familien kann nicht die Antwort auf den Umgang mit Bildung und Betreuung während der Corona-Pandemie sein“, führt Olaf Balk von der Initiative SichereBildungJETZT aus. Ein zentraler Punkt ist die Aufhebung der Präsenzpflicht. Schulkinder sollen dafür im Distanzunterricht oder an Online-Schulen beschult werden. „Geschwister dürfen keine Angst haben, ihre gefährdeten Brüder oder Schwestern anzustecken“, so Olaf Balk. Es gibt Risikokinder oder Schattenfamilien, die selbst ein hohes Risiko haben an Covid-19 schwer zu erkranken, weil es für sie keinen ausreichenden Impfschutz gibt“.

Kinder unter 12 Jahren sind aufgrund eines fehlenden Impfstoffes noch vollkommen ungeschützt. Zudem gibt es von der STIKO keine Impfempfehlung für die älteren Kinder. „Viele Eltern befürchten, dass ihre Kinder schwerer oder an Long-Covid erkranken können“, befürchtet Sava Stomporowski. Zum Schutz der Kinder müssen die Inzidenzen niedrig gehalten werden, obwohl die Inzidenzwerte aktuell steigen und höher sind als vor einem Jahr.

Forderungen nach mehr Sicherheit an Schulen sollten eigentlich nach 1,5 Jahren Pandemie längst in den Hygienekonzepten an Schulen umgesetzt sein und müssten an die Delta-Variante angepasst werden. Kaum eine Schule hat eine Gefährdungsbeurteilung ausgearbeitet, obwohl diese seit Anfang 2021 auch für Schüler und Schülerinnen verpflichtend erstellt werden muss.