Pressemitteilung

Teile diesen Beitrag in deinen sozialen Netzwerken!

Unterstützer der Initiative “SichereBildungJetzt” demonstrieren für den Schutz der Gesundheit in Kitas und Schulen

Am Mittwoch dem 04.11 versammelten sich auf dem Platz vor dem Roten Rathaus in Berlin, einige Eltern und Pädagog:innen, um gegen die aktuelle Bildungspolitik ein Zeichen zu setzen.

“Der Umgang der Kultus- und Familienminister:innen mit der Pandemie ist unerträglich”, sagten die Organisator:innen der Versammlung. “Die Vorstellung, man könnte mit einem längst obsoleten System, den Bedürfnissen aller Kinder und Familien gerecht werden, ist einfach utopisch. Es bedarf situative, individuelle, mutige und kreative Lösungen vor Ort, die in Absprache mit den Beteiligten erarbeitet und umgesetzt werden. Das gilt sowohl für Schulen als auch für Kitas. Die ergriffenen Maßnahmen müssen sich nach anerkannten wissenschaftlichen Standards richten und dürfen nicht das Ergebnis einer politischen Willkür sein”.

Anlass der Demonstration war die 40. Sitzung der Kinderkommission des Bundestages.

“Dort werden als Sachverständiger:innen Vertreterinnen einer Organisation eingeladen, von der wir uns keineswegs vertreten fühlen [gemeint war “Familien in der Krise” – Anm. d. Ver.]”, sagte eine der anwesenden Mütter. “Ihre Vorstellungen mögen für sie ideal sein, sie entsprechen aber überhaupt nicht unseren Bedürfnissen. Unter uns sind Menschen, die jeden Tag ihre Kinder in die Schule schicken müssen und große Sorgen um ihre Kinder und Angehörigen haben”.

Aufgrund der kurzfristigen Organisation konnten viele nicht an der Demonstration teilnehmen, die gerne dabei gewesen wären. Einige Angehörige der sogenannte Risikogruppe schickten stellvertretend ihre Fotos, die gestern symbolisch an einem Faden hingen.

“Es ist wahrscheinlich die erste Demonstration dieser Art” sagten die Veranstalter:innen. “Wir sind uns aber sicher, dass es nicht die letzte bleiben wird. Es sind tausende von Menschen, die mit diesem ‘weiter so” nicht einverstanden sind und darauf warten, gehört zu werden.”